Elektrifizierungsstrategie für Bayern absolut unzureichend

Zur sogenannten Elektrifizierungsstrategie von Verkehrsminister Joachim Herrmann
erklären Christine Kamm, MdL, Stephanie Schuhknecht (Stadträtin und Direktkandidatin zur Landtagswahl) und Cemal Bozoglu (Stadtrat und  Direktkandidat zur Landtagswahl):


„Die vollmundig von Joachim Herrmann angekündigte Elektrifizierungsstrategie für Bayern, die nur sieben Strecken im großen Flächenstaat Bayern beinhaltet, ist absolut unzureichend.

Mit dem Finger auf den Bund zu zeigen und zu wenig finanzielles Engagement von dieser Seite zu beklagen, ist noch absurder, da die CSU in Berlin seit zwei vollen Perioden den Bundesverkehrsminister stellt.
Wir Grüne fordern die Staatsregierung auf ein mehrjähriges Programm aufzulegen,
das Stück für Stück die vorhandenen Lücken schließt und dabei dann eben auch mal in Vorleistung geht und sich nicht allein auf Fördergelder aus Berlin verlässt.
Leider ist unter den sieben Projekten nicht die für die Region überaus wichtige Strecke Augsburg – Buchloe. Die Auseinandersetzung um die Elektrifizierung dieser Teilstrecke erinnert an die jahrzehntelange ermüdende Diskussion über das dritte Gleis Augsburg Richtung Ulm.
Für eine emissionsarme und innovative Mobilität auf der Schiene muss jetzt im großen Stil investiert werden. Da muss sich umgehend etwas ändern.“